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Wort des Pfarrers zum 7. Sonntag der Osterzeit
am 14.5.2021
von Zvonko Brezovski

Geschätzte LeserInnen,

diese Woche erhielt ich einen Anruf. Eine (Groß)-mutter hatte ein Anliegen. Sie erzählte mir von ihrem Schicksal und sagte dann: „Herr Pfarrer, bitte, beten Sie für meine Familie!“ Es war klar, dass ihre Bemühungen an die Grenzen gestoßen waren und ihr jetzt nur noch das Gebet helfen kann. Ihr Gebet, so verstand ich es, sollte durch mein Gebet ein gemeinsames Gebet werden. Es ist tatsächlich so mit dem Gebet: Die Gebete verschiedener Personen vereinen sich in ein einziges Gebet zu Gott. Plastisch dargestellt: Viele kleine Bäche fließen in einen Fluss hinein. Die Wässer werden „vermischt“ und es entsteht eine Einheit, die nun viel größere Kraft hat. Auf einem kleinen Bach kann z.B. kein Schiff fahren und doch können große Schiffe fahren, wenn aus vielen einzelnen Bächen und kleinen Füßen ein großer Fluss entsteht. Im Evangelium heute betet Jesus für seine JüngerInnen und für uns: „Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! …Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.“ (Joh 17, 11b.15). Scheuen wir uns nicht, gemeinsam zu beten, zu Gott, durch Jesus Christus und im Heiligen Geist.

Ich wünsche Ihnen/Euch eine gesegnete Woche und gute Gesundheit.

Ihr/Euer Pfr. Dr. Brezovski

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