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Wort des Pfarrers zum 11. Sonntag im Jahreskreis
am 11.6.2021
von Zvonko Brezovski

Werte Leser*innen,

das Pfarrerwort vom letzten Sonntag hat verschiedene Reaktionen ausgelöst. Einige haben dabei gelacht, einige haben es kritisiert, einige haben sich betroffen, bestürzt oder gekränkt gefühlt. Leider kann sich das geschriebene Wort nicht wehren und es kann auf unzählige Weise interpretiert werden.

Nun zu den Reaktionen: 1. Lachen ist immer gut. 2. Kritik auch, weil wir durch Kritik gemeinsam Situationen ändern können. Diese beiden Reaktionen haben mir Freude bereitet. 3. Die dritte Reaktion tut mir wirklich sehr leid und ich bitte die Personen um Verzeihung, die sich beleidigt, bestürzt oder gekränkt gefühlt haben. Es war auf keinen Fall meine Absicht, irgendjemanden zu beleidigen. Da es jedoch von einigen Personen so verstanden wurde, bitte ich diese um Vergebung. Ich werde mich bemühen, achtsamer mit meinen Worten umzugehen.

Im Evangelium heute spricht Jesus vom Reich Gottes im Gleichnis von einem Mann, der Samen auf seinen Acker sät. Der Samen braucht Zeit, zu keimen, zu wachsen und Frucht zu tragen (Vgl. Mk 4, 26ff). Auch wir brauchen Zeit für ein Miteinander. Diese Zeit werde ich mir als Pfarrer nehmen und nicht müde werden, ein Zueinander/Miteinander zu suchen. Ich hoffe, Sie/Ihr auch. 

Nun wünsche ich Ihnen/Euch eine gesegnete Woche und viel Freude im Alltag trotz der Herausforderung unserer Zeit.

Ihr/Euer Pfr. Dr. Z. Brezovski

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